Der
Film:
Billy, ein draufgängerischer Teenager, dessen Auto bei einer Spritztour
liegen bleibt, findet in der Wüste eine Laserkanone, die dort von
Außerirdischen hinterlassen wurde. Er nimmt die Waffe mit nach hause
und langsam beginnt sie die Kontrolle über ihn zu gewinnen, bis er
alles und jeden um sich herum mit der damit vernichtet.
"Laserkill"
- im englisch "Laserblast“ - ist ein Science Fiction
B-Movie von 1978 und die einzige Regiearbeit von Michael Rae, vielleicht
ist das auch ganz gut so. Nein, im Ernst: Wer auf puren 70er-Jahre-Trash
steht, ein paar Kumpels dabei und einen gewissen Biervorrat im Kühlschrank
hat, kann hier durchaus auf seine Kosten kommen. Die Story ist simpel
bis merkwürdig, die Charaktere und die Dialoge flach und Bild- und
Tonqualität auch nicht gerade auf Weltniveau.
Eddy
Deezen, amerikanischer Schauspieler, Komiker und Synchronsprecher,
gibt in diesem Film sein Debüt als zappeliger Schwachkopf. Größter
Pluspunkt, zumindest für mich, als Fan von Ray
Harryhausen ("Sindbads Siebte Reise"):
Die schildkrötenartigen Aliens sind von David Allen in guter alter
Stop-Motion-Technik getrickst und noch dazu eine seiner ersten Arbeiten
für einen Spielfilm. David Allen, der 1999 viel zu früh von uns
gegangen ist, zählt zu den Besten auf diesem Gebiet. 1976 schuf
er für einen VW-Werbespot ein exaktes Duplikat des originalen "King
Kong" von 1933. Außerdem arbeitete er mit dem großen
Jim Danforth an "When Dinosaurs Ruled The Earth“.
Sein Lieblingsprojekt "The Primevals“, in dem es um
eine Rasse von Yetis geht, die den Himalaya bevölkern (und an dem
er über 20 Jahre lang arbeitete), sollte leider unvollendet bleiben.
Matthias
Schäfer
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