Der
Film:
Helena, die im Zirkus ihrer Familie arbeitet, träumt ironischerweise
davon fortzulaufen und ein ganz normales Leben zu führen. Doch nachdem
ihre Mutter schwer erkrankt, begibt sie sich auf eine seltsame Reise
in eine fantastische Welt voller Riesen, Affenvögel und gefährlicher
Sphinxen. Helena sucht die mächtige Spiegelmaske - ihre einzige Hoffnung
auf eine Flucht aus dem Dunklen Land, um die Königin des Lichts zu
retten und nach Hause zurückkehren zu können.
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Der
Zeichner Dave McKean (“Batman – Arkham Asylum“) und der Autor Neil
Gaiman (“Sandman“) sind Stars
innerhalb der Comicbranche. Mit gemeinsamen Werken wie “Mr.
Punch“ oder Violent Cases“ schufen sie formal wie inhaltlich
äußerst anspruchsvolle Bildgeschichten. “MirrorMask“
ist ihr erster Spielfilm, wobei McKean zuvor schon Kurzfilme und
Videos inszeniert hatte. Produziert wurde der Film von “Jim Henson
Productions“. Die Firma hatte im Laufe der Jahre mit ihren im Kino
nicht übermäßig erfolgreichen Fantasy-Filmen “Der
dunkle Kristall“ und “Labyrinth“
doch noch ganz ordentliche Profite eingefahren. Daher erhofften
sie sich von McKean und Gaiman einen ähnlichen Dauerseller
und ließen dem eingespielten Duo freie Hand.
Angesichts
des sehr geringen Budgets ist es erstaunlich was der Regisseur McKean
alles auf die Leinwand (bzw. bei uns leider nur auf den Bildschirm)
zauberte. Während die in der Realität angesiedelten Szenen
den Zerfall des englischen Bade- und Vergnügungsortes Brighton
zeigen, wirken die Filmbilder aus dem Dunklen Land grob, collagenhaft
und handgemacht. “MirrorMask“ sieht in der Tat wie ein bewegter
McKean-Comic aus und dazu gehört ganz sicher auch, dass sich
die Geschichte nicht sofort und wohl nie völlig erschließt.
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