Der
Film:
Japan im Sommer 2008: Die Regierungschefs der acht größten Wirtschaftsnationen
kommen bei einem Gipfeltreffen zusammen, um über den Klimawandel und
dessen Auswirkungen zu diskutieren. Ausgerechnet in diesem Moment
schlägt ein Meteor in einer japanischen Stadt ein. Aus ihm entsteigt
"Guila“, ein riesiges echsenartiges Monster, welches beginnt
ein Chaos ohne Gleichen anzurichten. Mithilfe ihrer Armeen versuchen
die Regierungsführer das Monster aufzuhalten, doch erst eine alte
Legende wird zur letzten Hoffnung der Menschheit.
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Dieser
Film dürfte ein Fest für alle Freunde des japanischen Monsterfilms
sein. Minoru Kawasaki verwendete Ausschnitte aus der Trashgranate
“Guila - Frankensteins Teufelsei“ von 1977. In seinem Film
ließ er das von einem Mann im Kostüm gespielte putzige Riesenmonster
durch Japan wüten, während gleichzeitig ein G8-Gipfel mit acht Regierungschefs
stattfindet. Während der US-Präsident ein fiktiver Trottel namens
Burger ist, kamen ansonsten mehr oder meist weniger ähnliche Doppelgänger
von Putin, Sarkozy und Angela Merkel zum Einsatz. In der Originalfassung
sprechen alle diese Charaktere in ihrer Heimatsprache. Für die deutsche
Fassung kam eine recht talentierte Merkel-Parodistin zum Einsatz.
Das
Resultat ist eine recht komische Hommage an klassische Monsterfilme
wie “Godzilla“ oder
“Gamera“ bei dem zum Schluß auch noch ein goldenes
Takeshi-Kitano-Monster auftritt.
Der Spaß lässt sich jedoch noch steigern, wenn der ebenso informative
wie witzige Audiokommentar von Jörg Buttgereit ("Japan
– Die Monsterinsel") zugeschaltet wird!
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