Der
Film:
Der berühmte Pariser Detektiv Auguste Dupin hat sich eigentlich
schon leicht frustriert in den Ruhestand zurückgezogen, doch
dann werden zwei Frauen in der Rue Morgue bestialisch ermordet. Hauptverdächtiger
ist ausgerechnet der Verlobte von Dupins Tochter …
Schon vor Arthur
Conan Doyles Meisterdetektiv Sherlock Holmes schuf Edgar Allan Poe
einen ebenso logischen Denker, der jedoch nur in zwei Kurzgeschichten
auftrat. Poes “Mord in der Rue Morgue“ wurde für diesen TV-Film
nicht ungeschickt ausgebaut. Der von George C. Scott herrlich schrullig
dargestellte Dupin hat jetzt noch eine Tochter (Rebecca De Mornay)
und einen scheinbar hoffnungslos in diese verschossenen “Watson“
(Val Kilmer).
Der
französische Regisseur Jeannot Szwarc (“Der weiße Hai
2“) drehte teilweise in England und teilweise vor Ort in Paris.
Abgesehen vielleicht von den durchgehend englischsprachigen Zeitungen
und Beschilderungen (Ausnahme: Aus der “Rue Morgue“ wurde keine
“Morgue Street“) gelang dank der guten Darsteller und stimmigen
Ausstattung eine sehenswerte und sehr atmosphärische Kriminalgeschichte.
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