Der
Film:
Der junge Outlaw Jesse James wurde von Ben Ford, einem Mitglied seiner Bande, hinterhältig erschossen, als er ihm den Rücken zuwandte. Statt am Galgen zu enden, werden der feige Mörder und sein Bruder in einem Scheinprozess freigesprochen und kassieren obendrein das Kopfgeld, das auf Jesse James ausgesetzt war. Doch damit sind die beiden noch lange nicht sicher: Denn auf ihrem Weg von Missouri in die Rocky Mountains ist ihnen Frank James, Jesses Bruder, dicht auf den Fersen, der das Gesetz selbst in die Hand genommen und tödliche Rache geschworen hat.
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1939
drehte Henry King “Jesse James – Man ohne Gesetz“ und sang
das Heldenlied vom aufrechten Banditen, der von einem Feigling erschossen
wurde, dessen Name es nicht wert ist, erwähnt zu werden. Da der
Film zu einem großen Erfolg wurde, entstand ein Jahr später eine
Fortsetzung, in der Tyrone Power aus verständlichen Gründen nicht
noch einmal als Jesse James auftreten konnte (und für die Anfangsszene,
durch ein ihm nicht sehr ähnliches Double ersetzt wurde).
Doch
Henry Fonda war wieder als Frank James dabei und Fritz Land drehte
mit “Rache für Jesse James“ nicht nur zum ersten Mal in
Farbe sondern zugleich auch seinen ersten (von insgesamt drei) Western.
Abgesehen von der guten Schauspielerführung (obwohl Henry Fonda
später erzählte, dass Lang interessiere sich eher für ausstattungstechnische
Kinkerlitzchen wie ein Spinnenetz als für die Akteure) erinnert
hier - trotz der Rachethematik - wenig an die düsteren Filme des
Meisterregisseurs. Doch als Genrebeitrag und Fortsetzung kann “Rache
für Jesse James“ durchaus überzeugen.
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