Der Film:
In einem kleinen amerikanischen Kaff geht mal wieder ein Serialkiller
um. So weit, so unoriginell. Doch diesmal werden nicht jene Jugendlichen
umgebracht, die bereits Sex miteinander hatten, während das einzige
unschuldige Mädchen dann den Killer zur Strecke bringt. Nein, diesmal
hat es der Killer ausschließlich auf (auch männliche) Jungfrauen abgesehen.
Naja,
klingt auch nicht viel origineller, selbst wenn der australische
Regisseur Geoffrey Wright (der mit dem umstrittenen Neonazi-Drama
"Romper Stomper" die Hollywood-Karriere von Russell Crowe
anschob) behauptet, dass er uns in seinem Film den ersten nicht
reaktionären Teeny-Slasher präsentiert.
Doch
genug gemeckert, spannend ist der Film allemal und die dunklen Farben
und der vorherrschende düstere Ernst überzeugen durchaus. Auch die
zahlreichen überraschenden Wendungen in der Geschichte wirken nicht
(wie oft bei Teeny-Horrorfilmen) aufgesetzt, sondern entwickeln
sich logisch aus einer solide konstruierten Geschichte heraus. Somit
handelt es sich bei "Sex oder stirb" um einen Film, der
nicht nur Freunden des Genres (die sich möglicherweise mal wieder
über zuwenig harte Splatterszenen aufregen werden) interessieren
dürfte.
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