Robin Hood der Meere


 
Filmtitel: Störtebeker
Originaltitel: -
Land, Jahr: Deutschland 2006
Regie: Miguel Alexandre
Buch: Matthias Seelig
Produzent: Ulrike Koeppen, ARD
Musik: Dominic Roth
Darsteller: Ken Duken, Claire Keim, Frank Giering, Jochen Nickel, Gottfried John, Gudrun Landgrebe, Stephan Luca
Website: www.eurovideo.de      


Der Film:
Klaus Störtebeker muss als Kind miterleben, wie seine Eltern grausam ermordet werden. Seitdem kämpft er gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Er verliebt sich ausgerechnet in die Kaufmannstochter Elisabeth, die jedoch seinem Erzfeind Simon von Wallenrod versprochen ist. Die Hanse, die sich der junge Pirat zum Feind gemacht hat, als er reihenweise Handelsschiffe plündert, verbündet sich mit der mächtigen Königin Margarete von Dänemark. Gegen diese Übermacht muss Störtebeker kämpfen, für Gerechtigkeit und Freiheit - und für seine große Liebe Elisabeth.....
 
    
 

Allzu viel ist ja nicht über ihn bekannt, diesen Claus Störtebeker und gerade dadurch ist er natürlich der ideale Vorlage Stoff für einen wild fabulierenden Abenteuerfilm. Wolfgang Petersen hätte ihn gerne auf die große Leinwand gebracht, doch jetzt kommt der Freibeuter immerhin zu TV-Ehren. Nun ist er also ein Junge, dessen Eltern von rücksichtslosen Ausbeutern ermordet wurden. Nach einer Jugend im Kloster (unsinnigerweise bekommt er bereits hier als kleiner Junge seinen “Stürz den Becher“-Namen), wird er zu einem “Robin Hood der Meere“ mit einer bunten Bande inklusive des unverzichtbaren fidelen Mönches.

Trotz aller Mühe der Beteiligten ist “Störtebeker“ unverkennbar ein TV-Film. Mal wird etwas zu doll mit den durchaus vorhandenen Schauwerten (der großteils in Litauen entstandenen Produktion) geprotzt, mal strahlen die Darsteller etwas zu zahnpastamäßig, so 100 % überzeugend sind die mit dem echten Meer verschmolzenen Computerschiffe nun auch wieder nicht und bei manchen Actionszenen wird einfach der Film etwas schneller abgespult. Doch insgesamt macht das froh und munter in Szene gesetzte Piratenspektakel auch gerade durch seinen unbekümmerten Umgang mit dem Stoff viel mehr Spaß als der peinliche Kinofilm "Zwölf Meter ohne Kopf".





Die DVD:
Anbieter: Eurovideo
Länge: 2 x 90 min
Format: 16 : 9 , anamorph
Sprachen und Ton: Deutsch (Dolby 5.1) 
Untertitel: -
Ländercode: 2

Extras (auf einer zweiten DVD):
  • Making of "Störtebeker" (19:56 min)

  • Making of der Spezialeffekte (16:59 min)


Mankos:

-

Fazit:
Liebevoll gestalteter TV-Abenteuer-Zweiteiler als sehr gute DVD-Edition.

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