Der
Film:
Klaus Störtebeker muss als Kind miterleben, wie seine Eltern grausam
ermordet werden. Seitdem kämpft er gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.
Er verliebt sich ausgerechnet in die Kaufmannstochter Elisabeth, die
jedoch seinem Erzfeind Simon von Wallenrod versprochen ist. Die Hanse,
die sich der junge Pirat zum Feind gemacht hat, als er reihenweise
Handelsschiffe plündert, verbündet sich mit der mächtigen Königin
Margarete von Dänemark. Gegen diese Übermacht muss Störtebeker kämpfen,
für Gerechtigkeit und Freiheit - und für seine große Liebe Elisabeth.....
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Allzu
viel ist ja nicht über ihn bekannt, diesen Claus Störtebeker
und gerade dadurch ist er natürlich der ideale Vorlage Stoff
für einen wild fabulierenden Abenteuerfilm. Wolfgang Petersen
hätte ihn gerne auf die große Leinwand gebracht, doch
jetzt kommt der Freibeuter immerhin zu TV-Ehren. Nun ist er also
ein Junge, dessen Eltern von rücksichtslosen Ausbeutern ermordet
wurden. Nach einer Jugend im Kloster (unsinnigerweise bekommt er
bereits hier als kleiner Junge seinen “Stürz den Becher“-Namen),
wird er zu einem “Robin Hood der Meere“ mit einer bunten Bande inklusive
des unverzichtbaren fidelen Mönches.
Trotz
aller Mühe der Beteiligten ist “Störtebeker“ unverkennbar
ein TV-Film. Mal wird etwas zu doll mit den durchaus vorhandenen
Schauwerten (der großteils in Litauen entstandenen Produktion)
geprotzt, mal strahlen die Darsteller etwas zu zahnpastamäßig,
so 100 % überzeugend sind die mit dem echten Meer verschmolzenen
Computerschiffe nun auch wieder nicht und bei manchen Actionszenen
wird einfach der Film etwas schneller abgespult. Doch insgesamt
macht das froh und munter in Szene gesetzte Piratenspektakel auch
gerade durch seinen unbekümmerten Umgang mit dem Stoff viel
mehr Spaß als der peinliche Kinofilm "Zwölf
Meter ohne Kopf".
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