Die
Serie:
1983 drehte Ridleys Bruder Tony Scott mit “Begierde – The Hunger“
seinen ersten Spielfilm. In den Hauptrollen waren die schon damals
nicht mehr ganz knackfrischen Pop-Ikonen Catherine Deneuve and David
Bowie zu sehen, die zweifelsohne die Idealbesetzung für ein nicht
alterndes Pärchen sind. Trotz einiger recht blutiger Szenen – der
Film hat eine FSK-18-Freigabe ist “The Hunger“ nur
am Rande ein splattriger Vampirfilm – ja eigentlich ist die ganze
Geschichte eher unwichtig – sondern eine berauschende Aneinanderreihung
von stylischen und sehr sinnlichen Bildern.
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Zwar
war der “The Hunger“ kein Erfolg im Kino wurde aber zu
einer Art Kultfilm, was sich auch darin niederschlug, dass fast
15 Jahre später eine gleichnamige TV-Serie startete, deren erste
Episode von Tony Scott inszeniert wurde, die aber inhaltlich nichts
mit dem Kinofilm gemein hatte. Auch hier waren weniger die auf eine
oftmals recht vorhersehbare Pointe zusteuernden Horrorstorys die
Hauptsache sondern Form regierte über den Inhalt. Daher war die
Serie auch ein ideales Tummelfeld für den formalästhetischen “Highlander“-Regisseur
Russell Mulcahy, der gleich sechs Episoden in Szene setzte.
Auch
die Besetzung kann sich sehen lassen, so sind etwa in der zweiten
Episode "Ménage à Trois" neben
Altstar Karen Black auch die damaligen Newcomer Lena Headey (“300“)
und Daniel Craig (“Casino
Royale“) dabei. Als launiger Anmoderator fungierte zunächst
Terence Stamp, der in der zweiten (und letzten) Season durch David
Bowie ersetzt wurde. Zwar ist nicht jede Folge von “The Hunger“
ganz großes TV-Kino, doch die schön und freizügig
in Szene gesetzten erotisch aufgeladenen Kurzfilme sind immer wieder
für eine Überraschung gut.
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