Der
Film:
Er wird von seiner Frau verlassen, sein kleiner Laden säuft ab, seine
Familie nimmt ihn nicht ernst: Rémy Bassano steht wirklich nicht auf
der Sonnenseite des Lebens. Und als ob das nicht schon schlimm genug
wäre, versinkt er auch noch im Fußboden. Er landet in einer antiken
Fantasy-Parallelwelt, deren Bewohner in Rémy einen Erlöser sehen,
der gekommen ist, um sie vor einem riesigen Kannibalen zu retten...
Dass
diese französische Fantasy-Komödie optisch bei ähnlich
gelagerten Hollywood-Produkten mithalten kann, mag noch nicht sonderlich
überraschen. Erstaunlicher ist jedoch, dass der Film auch tatsächlich
lustig und nicht nur albern (wie etwa zuletzt etwa “Taxi
4“) geraten ist. Dies liegt vor allem am belgischen Hauptdarsteller
Benoît Poelvoorde, der 1992 maßgeblich - vor und hinter
der Kamera - am Kultfilm “Mann beißt Hund“ beteiligt
war.
Benoît
Poelvoorde gelang zuvor bereits das Kunststück sich als Brutus
im albernen “Asterix
bei den Olympischen Spielen“ (aus dem anscheinend stammt
ein Großteil der pompösen Ausstattung von “Two Worlds“
stammt) nicht allzu sehr zu blamieren und vom Typ her erinnert er
an den angenehm zurückhaltend auftretenden französischen
Komiker Bourvil (“Die große
Sause“, "Alles
Gold dieser Welt", "Scharfe
Sachen für Monsieur"). Poelvoordes glaubhafte
Darstellung eines langsam über sich selbst hinauswachsenden
schüchternen Mannes macht “Two Worlds“ zu deutlich
mehr als einer weiteren beeindruckend bebilderten Komödie aus
Frankreich.
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