Der
Film:
Baxter Thwaites (Michael Caine) ist britischer Gouverneur auf der
kleinen Karibikinsel Cascara. Dieser Posten erscheint völlig
überflüssig, doch dann wird bei einer Ölbohrung plötzlich
ein gewaltiges Mineralwasservorkommen entdeckt. Plötzlich steht
Cascara im Zentrum weltweiter Aufmerksamkeit. Ein US-Konzern will
das Sprudelwasser vermarkten, Kuba schickt Revolutionstruppen und
Fremdenlegionäre sollen die Quelle im Auftrag einer französischen
Mineralwasserfirma die Luft jagen.
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Inmitten
dieser Entwicklungen wandelt sich Thwaites zum cascarischen Patrioten
und er macht gemeinsame Sache mit einem durchgeknallten Rebell,
der sich geschworen hat solange zu singen (und nicht zu reden) bis
Cascara endlich frei ist. Bei einem Auftritt vor der UNO will der
singende Rebell die Weltöffentlichkeit aufrütteln will.
Doch zum Glück wird er dabei unterstützt von einer All-Stars-Band
u. a. bestehend aus Eric Clapton, Ringo Starr und George Harrison,
der “Wasser“ durch seine Firma “Handmade Films“ (“Time
Bandits“) produzierte.
Als
Nachzügler von Sunfilms “Handmade“-Edition erscheint mit “Wasser“
eine ungewöhnliche Mischung aus bissiger Politsatire und schriller
Komödie vor entspanntem karibischem Hintergrund. Michael Caine
ist (wie eigentlich immer) sehr gut in der Rolle des plötzlich
engagierten Gouverneurs und hauptsächlich dank ihm ist “Wasser“
nie zu klamaukig und funktioniert auch heute noch bestens als spritziger
Rundumschlag gegen skrupellose Weltpolitiker und Großkonzerne.
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