Der Anfang von "24 Stunden Angst"
verheißt wenig Gutes. In blaustichigen und verwackelten Bildern wird
gezeigt wie Kevin Bacon als skrupelloser Joe Hickey nach erfolgreicher
Lösegeldübergabe eine Mutter zu ihrem entführten Kind bringt. Hier
nerven die formalen Mätzchen ziemlich, die so wirken als wenn jemand
einmal zu häufig "Memento" gesehen hätte.
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Im Mittelteil des Filmes kommt
jedoch tatsächlich absolute Hochspannung auf, als Joe gemeinsam
mit Frau (Courtney Love) und Cousin (Pruitt Taylor Vince) die Tochter
eines begüterten Ehepaars (Charlize Theron, Stuart Townsend) entführt.
Trotz Joes sehr sorgfältiger Planung (die auch noch eine private
Fehde einschließt) verhalten sich seine Opfer ganz anders als vorgesehen.
Doch zum Ende wirkt es so, als wenn der eher für problembeladene
Schnulzen bekannte Regisseur Luis Mandoki ("When a Man loves
a Woman", "Message in a Bottle") seinen virtuos umgesetzten
Psychothrills nicht mehr so recht traut. Das Krawallende mit explodierenden
Lastwagen und einem auf der Autobahn landenden Wasserflugzeug hätte
er daher konsequenterweise auch in verwackelte und blaustichige
Bilder umsetzten sollen.
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