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Taslima, ein in Bangladesh geborenes Mädchen das in den USA lebt, hält in ihrer Schulklasse ein Referat und äußert darin Verständnis für die politischen Ansichten – aber nicht die Methoden! – der 911-Terroristen. Dafür wird sie nicht nur von ihren Mitschülern ausgebuht, sondern noch am selben Abend steht das FBI vor der Tür. Taslima droht die Ausweisung in ein Land, das sie lediglich aus den Erzählungen ihrer Eltern kennt.
Diese Episode ist wohl der extremste Beitrag zu “Crossing Over“.
Der Episodenfilm endet damit, das vor dem Hintergrund der Vereidigung
frischer US-Staatsbürger ein Spezialagent der Einwanderungsbehörde
(Harrison Ford) einen Mord unter persisch-stämmigen US-Bürgern
aufklärt und zumindest in diesem Fall für relativ klare
Verhältnisse sorgt.
Der Regisseur und Drehbuchautor Wayne Kramer (“The
Cooler“) verknüpft in “Crossing Over“ allerlei
Schicksale von US-Amerikanern und von Menschen, die dies unbedingt
werden möchten. Dies erinnert durch Schauplatz und die geschickte
verzahnte Erzählstruktur an Paul Haggis´ “L.
A. Crash“, doch Kramers Urteil über die US-Gesellschaft
fällt deutlich milder aus. Der Film schildert zwar allerlei
Missstände in der US-Einwanderungspolitik, bringt aber im
großen Finale auch zum Ausdruck, dass es eine ganz tolle
Sache ist US-Bürger zu sein oder zu werden (auch wenn dann
manchmal ganz plötzlich das FBI vor der Tür steht).
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