Es ist schön Kevin Kline, den brillanten
Chaoten aus "Ein Fisch namens Wanda" und "Im Zeichen
der Jungfrau", mal wieder in einer Hauptrolle zu sehen. Doch
das ist auch schon so ziemlich das einzig Positive an diesem Film,
denn leider hat sich Kline eine ganz furchtbare Schnulze als Vehikel
für sein Comeback ausgesucht.
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Er
spielt einen gewissen George Monroe, der als Architekt im Beruf
etwas den Abschluss an den Kollegen Computer verloren hat. Daher
fliegt er raus. Das macht aber nichts, denn er ist ohnehin todkrank.
Frei nach Martin Luther meint er, wenn morgen für mich die Welt
untergeht, dann baue ich mir heute noch schnell ein neues Haus.
Dies bringt ihn auch seiner Ex-Frau Robin (Kristin Scott Thomas)
wieder näher und auch ansonsten werden alle Beteiligten bessere
Menschen.
Hilfe beim Hausbau findet George bei seinem zunächst unwilligen
und drogensüchtigen Sohn Samm. Dieser wird von Hayden Christensen
verkörpert, der auch die Hauptrolle in "Star
Wars - Episode II" spielt. Es gibt Filme die furchtbar
schnulzige Geschichten bar jeglicher Logik erzählen, aber ihr Publikum
trotzdem zu Tränen rühren. "Life As A House" hingegen
wirkt in seiner verlogenen US-amerikanischen "Für jedes Problem
gibt es eine ganz einfache Lösung"-Moral einfach nur lächerlich.
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