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Jackie Chan spielt diesmal einen gewissen Eddie Yang, der bei der Polizei
in Hongkong tätig ist. Während eines Einsatzes gerät er mit dem etwas arroganten
Interpol-Agenten Arthur Watson (Lee Evans der Pizzaboy aus "Verrückt
nach Mary") aneinander. In Dublin müssen sich Eddie und Arthur dann
zusammenraufen um gemeinsam ein mit übernatürlichen Fähigkeiten gesegnetes
Kind zu retten, dass vom zwielichten Snakehead (Julian Sands) entführt
wurde. Hilfe bekommen das ungleiche Duo von der attraktiven Nicole (Claire
Forlani).
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Viele Fans waren von Jackie Chans Auftritt in "The
Tuxedo" etwas enttäuscht, denn dort wurde eher
auf Spezialeffekte als auf halsbrecherische Real-Action gesetzt.
"Das Medaillon" hingegen ist da schon wieder ein Fortschritt.
Zwar wurden die meisten Rollen mit prominenten westlichen Darstellern
besetzt, aber Regie führte ein erfahrener Hongkong-Regisseur und
die Kampf-Choreographien besorgte Jackies alter Kumpel Sammo Hung.
Daher gibt es am Anfang des Filmes auch reichlich spektakuläre
Actionszenen zu bestaunen, die allenfalls etwas darunter leiden,
dass Kameramann und Cutter auch noch ihre Fähigkeiten demonstrieren
wollen.
Doch mitten im Film bekommt Eddie dann dank des titelgebenden Medaillons
übernatürliche Superhelden-Kräfte und seine Stunts werden fortan durch
Computertricks unterstützt. Das wäre nun wirklich nicht nötig gewesen,
stört aber merklich weniger als in "Tuxedo". Für den Film
spricht, dass der begnadete Slapstick-Komiker Lee Evans (und in einem etwas
geringeren Maße die attraktive Claire Forlani) für humoristische Einlagen
sorgen, die ganz im Gegensatz zum sonstigen Hongkong-"Humor" auch
außerhalb von China ihre Wirkung nicht verfehlen.
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