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Darsteller:
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Hendrik Martz, Daniel Kraus,
Götz Burger, Oliver Kalkofe, Walter Stapper, Kim Bärmann
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Um es gleich vorwegzunehmen, der ganz ganz große
Trash-Spaß, den das vom Comiczeichner Benjamin von Eckartsberg
(“Die Chronik der Unsterblichen“,
“Goethe“) gestaltete
Plakat im “Indiana Jones“-Stil
verspricht, ist “Der goldene Nazivampir von Absam 2“
nicht wirklich geworden. Auch die recht groß angekündigte
Beteiligung von Oliver Kalkofe, der die sehr kleine Rolle eines
Militäradjutanten spielt, fiel eher bescheiden aus. Wer sich
jedoch damit abgefunden hat, dass es sich um ein 45-minütiges
Filmhochschul-Werk handelt, wird mehr als passabel unterhalten.
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Erzählt wird von Captain William "BJ" Blazkowicz,
einem eher unfähigen Okkultismusexperten der US-Army, der
1942 in Osteuropa gegen eine Schwadron von SS-Vampiren antritt.
So eine Geschichte kann natürlich nicht wirklich ernst genommen
werden und der Film versteht sich als Parodie auf B-Pictures.
Der nicht immer ganz sicher getimte Humor schwankt zwischen harm-
(ein Bockwurstkreuz als Waffe gegen Vampire) und geschmacklos
(Zitat des SS-Obergruppenführers: “Unsere Lampen haben
Ohren“ und das stimmt auch, denn sie sind aus Menschenhaut).
Doch insgesamt nimmt der unverkrampfte Umgang mit Nazis als Slapstick-Schurken
durchaus für den Film ein.
Bedingt durch die kurze Laufzeit kam es außerhalb von Festivals
zu keinem Kinoeinsatz, obwohl die liebevolle Ausstattung, der
schmissige Soundtrack und die guten Darsteller dort sicher gut
zur Geltung gekommen wären. Dafür gibt es eine prall
ausgestattete DVD-Edition und (vielleicht) eine im Nachspann angekündigte
Fortsetzung. Der mittlerweile zum Colonel beförderte Blazkowicz
soll zurückkehren in “Der goldene Nazivampir von Absam
3 – Hossa, Hossa, Barbarossa“.
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