Meredith Morton muss Weihnachten bei der Familie ihres Freundes Everett Stone verbringen. Die erfolgreiche und etwas pingelige New Yorker Geschäftsfrau fühlt sich innerhalb der ländlichen Großfamilie sichtlich unwohl und wird auch sehr gleichgültig bis frostig von den meisten Stones aufgenommen. Zur Verstärkung lädt sie ihre lebenslustige Schwester Julie ein, die bei den Stones sofort Anklang findet, vor allem bei Everett ...
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Wer von “Die Familie Stone“ eine reine
Komödie im Stile von “Meine Frau,
ihre Schwiegereltern und ich“ erwartet, dürfte vor allem vom
Mittelteil des Filmes etwas enttäuscht sein. Hier erlaubt sich der
Film einige Momente, die deutlich tiefer gehen als dies im US-Mainstreamfilm
üblich ist. Diane Keaton spielt die Gehässigkeit der Mutter Stone
gegenüber der von Sarah Jessica Parkier gekonnt-verklemmt verkörperten
Meredith so subtil aus, dass es schon weh tut und eigene ungute
Erinnerung weckt. So richtig zur Sache geht es als sich Meredith
bei einem Abendessen bezüglich des schwulen Sohnes der Familie verbal
völlig vergaloppiert und ihr nicht mal Everett zur Seite steht.
Zum Ende gibt es dann wieder bewährtes Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel
mit weihnachtlichen Finale und einem Hauch von Wehmut. Doch auch
diese dann sehr festliche Verpackung (inklusive des ultraweihnachtlichen
Vorspanns) können die subtileren Momente dieses gut besetzten
Ensemblefilms nicht völlig neutralisieren.
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