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Eigentlich klingt die Kombination Will Ferrrell
und Dinosaurier recht verlockend. Ferrell (“Old
School“, “Die
Eisprinzen“) ist ganz sicher nicht der erfolgreichste
US-Komiker doch gewiss der Unberechenbarste. Dinosaurier müssen
– obwohl ausgestorben – nicht weiter vorgestellt werden (“Sie
kennen uns aus Filmen wie Jurassic Park und King
Kong“). Für “Die fast vergessene Welt“ spricht auch noch,
dass Brad Silberling inszenierte, der u. a. mit “Casper“
und “Lemony Snicket“
bewies, dass er ein Händchen für Effektfilme hat.
Der Film basiert auf der TV-Serie “Land of the Lost“, die
in den USA von 1974 bis 1976 lief und bei uns erst ab 1990 als
“Im Land der Saurier“ gezeigt wurde. Hier gerät
ein gewisser Rick Marshall bei einem Schlauchboot-Ausflug gemeinsam
mit seinen Kindern Holly und Will nach einem Erdbeben in eine
seltsame Welt, bevölkert von Sauriern, Urzeitmenschen und
seltsamen humanoiden Echsenwesen, den so genanten Sleestaks.
Das Remake macht aus Rick Marshall (Ferrell) einen erfolglosen Wissenschaftler,
der gemeinsam mit der ihn bewundernden Forschungsassistentin Holly
(Anna Friel aus “Pushing
Daisies“) und dem eine Jahrmarktsattraktion betreibenden
Hinterwäldler Will (Danny McBride) - ebenfalls per Schlauchboot
- in das Land der Verlorenen gelangt. Was dort so abgeht ist leider
eher albern und zäh als amüsant und spannend. Will Ferrell dreht
nur am Anfang und Ende des Filmes (bei TV-Interviews mit einem
arroganten Moderator) richtig auf, liefert ansonsten nur (häufig
etwas fäkale) Albernheiten. Die phantasievolle Ausstattung (irgendwo
zwischen Hightech und TV-Trash) und Michael Giacchinos Soundtrack
(Banjo und Theremin) sorgen dafür, dass es nie völlig langweilig
wird, doch das – sowie der sympathische T-Rex Grumpy - ist dann
insgesamt doch etwas wenig.
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