Der zwölfjährige Quinn besucht in London seine
Mutter auf einer U-Bahn-Baustelle. Dabei weckt er ein sich seit Jahrtausenden
im Tiefschlaf befindendes feuerspeiendes Monstrum. Prompt schweben überall in
Europa riesige fliegende Drachen herum, zerstören die Städte und übernehmen
eine Herrschaft des Feuers. 24 Jahre später kümmert sich der von
Schuldkomplexen geplagte Quinn (Christian Bale) um die noch überlebenden
Menschen. Plötzlich taucht ein etwas durchgeknallter US-Militär (Matthew
McConaughey mit Glatze) mit einer Spezialeinheit auf und behauptet es wäre
möglich die Drachen zu bekämpfen. Quinn hat da jedoch so seine Zweifel.
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"Die Herrschaft des Feuers"
ist ganz gewiss kein schlechter Film. Die Hauptdarsteller agieren
sehr intensiv und die Bilder von den zerstörten Städten wirken so
echt, als wären sie direkt in jugoslawischen oder afghanischen Krisenregionen
entstanden. Doch genau da liegt das Problem, denn kaum ein Zuschauer
erwartet von einem Film über riesige feuerspeiende Drachen eine
geballte Ladung an Depression.
Insgesamt wirkt alles ein wenig so, als wenn Steven Spielberg auf
die Idee gekommen wäre, eine "Jurassic Park"-Fortsetzung
im Stile der ersten zwanzig Minuten von "Der Soldat Ryan"
zu inszenieren. Der Verschwörungsspezialist Rob Bowman ("Akte
X - Der Film") vermittelt uns eine sehr genaue Vorstellung
davon, wie es wäre, wenn unsere Welt von feuerspeienden Drachen
angegriffen und beherrscht wird. Was wir nun mit diesen Eindrücken
anfangen sollen, wird allerdings nicht so recht klar.
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