Miles Massey ist der König unter den Scheidungsanwälten. Die Gegenseite kann
vor Gericht die wasserdichtesten Beweise über untreue Ehepartner vorlegen,
trotzdem gelingt es Miles millionenschwere Abfindungen für ganz
offensichtliche Heiratsschwindler herauszuschinden. Kompliziert wird es
allerdings als Miles sich in die attraktive Marylin verliebt, obwohl er vor
Gericht deren Ehemann vertritt.
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Die Story erinnert an eine Screwballkomödie
aus den dreißiger und vierziger Jahren, doch Hauptverantwortliche
für diesen Film sind die unberechenbaren Coen-Brüder ("Burn
After Reading"). Diesmal erfinden sie zwar nicht den Hullahoop-Reifen
neu (wie in "Hudsucker") und auch der Ku-Klux-Klan gibt
keine Balletteinlagen (wie in "O Brother, Where Art Thou"),
doch für eine gelegentlich Schräglage ist schon gesorgt.
Dies funktioniert noch am besten am Anfang des Filmes als einem
herrlich öligen Geoffrey Rush Hörner aufgesetzt werden. Doch ansonsten
ist es manchmal ein wenig bedauerlich, dass die Optimalbesetzung
George Clooney und Catherine Zeta-Jones immer wieder zu oft etwas
nervigen Bonus-Faxen (diesmal meist mit Simon & Garfunkel-Bezug)
gezwungen wird. Dabei sind die von ihnen verkörperten Figuren an
sich schon komisch genug.
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