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"Nur sehr weniger Zuschauer sahen "Freaky Friday", einen der
besten Disney-Filme seit langen. Endlich hatte die Firma etwas zu bieten,
was viel mehr war als "nur ein weiterer Disney Film". Doch bevor
das Publikum dies mitbekam, war das Werk auch schon wieder aus den Kinos
verschwunden." Dies schrieb Leonard Maltin über einen Film von 1977 in
dem Jodie Foster eine ihrer ersten Filmrollen spielte (nahezu zeitgleich
agierte sie in zwei weiteren Disney-Kinofilmen).
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Die Neuverfilmung von "Freaky Friday" hingegen hat in den USA
schon die magische 100 Millionen Dollar-Einspielmarke passiert. Dabei ist
die Grundidee des Filmes - Mutter und Tochter tauschen durch
Glückskekszauber zwangsweise ihren Körper - im Laufe des letzten
Vierteljahrhunderts nicht gerade origineller geworden. Mit Grauen erwartet
der Zuschauer dann auch moralischen Kitsch über Kinder und Eltern, die sich
deutlich besser verstehen würden, wenn sie einmal buchstäblich in der Haut
des "Feindes" stecken würden.
Doch abgesehen von der unbeantworteten Frage, was denn so schlimm
daran ist wenn sich Eltern und Kinder immer mal wieder streiten,
unterhält "Freaky Friday" nicht nur besser als erwartet,
sondern zeigt gelegentlich sogar recht subtil, dass beim Erwachsenwerden
auch so manches Ideal auf der Strecke bleibt. Außerdem ist es
mehr als erfreulich neben der schon im Disney-Remake der hauseigenen
"Doppelten Lottchen"-Version zweifach agierenden Lindsay
Lohan, auch Jamie Lee Curtis ("Blue
Steel") endlich wieder in einer saftigen Hauptrolle zu
sehen.
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