Nachdem er in Filmen in “Shanghai
Knights“ oder “Starsky
& Hutch“ neben Jackie Chan oder Ben Stiller als zweite Geige
eher leicht nervte, hat Owen Wilson sich in “Die Hochzeitscrasher“
quasi freigespielt und lieferte gemeinsam Vince Vaughan eine äußerst
angenehme Komödie ab. In “Ich, Du und der Andere“ hat Wilson
jetzt die Starrolle (und die des Produzenten gleich mit) übernommen.
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Er spielt den liebenswert chaotischen
Dupree, der seinem frisch verheirateten Kumpel Carl (der ansonsten
recht dynamische Matt Dillon verkörpert diesen etwas spießigen
Charakter ehe gebremst aber nicht unsympathisch) ins Traumhaus fällt
und dieses und die traute Zweisamkeit so nach und nach demoliert.
Doch der etwas zu straighte Carl profitiert am Ende durchaus von
Duprees lässiger Art das Leben einfach kommen zu lassen.
Als Schwiegervater ist Michael Douglas zu sehen, der als autoritärer
Firmenchef zugleich auch Carls Vorgesetzter ist und den Film mit
seinem “Wall Street“-Haifisch-Charme garniert. Die Ausgangssituation
und die recht vorhersehbare Handlung von “Ich, Du und der Andere“
(dessen Originaltitel “You, Me and Dupree“ deutlich weniger holperig
klingt) sind eher unoriginell, doch der glaubhaft entspannte Owen
Wilson und die restliche Besetzung reißen einiges raus und
sorgen insgesamt für angenehme Unterhaltung.
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