Nachdem er zuvor für seinen 40.
Film “Whatever Works“ nach
Manhattan zurückkehrte, zog es Woody Allen bei “Ich sehe den
Mann deiner Träume“ erneut nach London. In der britischen Hauptstadt
entstand nach “Match Point“,
“Scoop“ und “Cassandras
Traum“ ein bestens und sehr international besetzter Liebesreigen.
Zentrale Figur ist die von Naomi Watts
verkörperte Sally. Ihr Ehemann Roy (Josh Brolin) giert nach einer
jüngeren Frau (Freida Pinto aus “Slumdog
Millionär“) und greift zu ziemlich miesen Methoden um seine
literarische Karriere anzuschieben. Sallys Vater Alfie (Anthony
Hopkins) möchte wieder jung sein und verlässt nach 40 Jahren seine
Ehefrau Helena (Gemma Jones) und heiratet eine Prosituierte. Helena
wendet sich daraufhin dem Okkultismus zu. Sally hingegen fühlt sich
zu ihrem attraktiven Chef Greg (Antonio Banderas) hingezogen...
Anscheinend möchte uns Woody
Allen diesmal zeigen, dass Veränderungen in der Lebensführung
nicht zwangsläufig zu Verbesserungen führen sondern nur
alte durch neue Probleme ersetzen. Dank der bestens aufgelegten
Darsteller und der pointierten Dialoge ist “Ich sehe den Mann
deiner Träume“ ein einziges Vergnügen. Dieses ist
jedoch nach knapp 100 Minuten ziemlich abrupt vorbei und endet etwas
beliebig.
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