Wie schön,
endlich gelingt es einmal einem so richtig schön trashigen B-Picture
doch noch in einigen Kinos aufgeführt zu werden, denkt der kaum präparierte
Kinobesucher. Der Auftakt mit den unbeholfenen Unterwasseraufnahmen
und der dürftigen Schock-Szene, scheint dies zu bestätigen und auch
der einst für "Hair" hochgelobte, mittlerweile jedoch ziemlich
abgetakelte Treat Williams und Famke Janssen ("GoldenEye"),
die beste Bondine seit langer, langer Zeit, spielen nicht gerade in
der Oberliga.
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Doch
dann kommt die Überraschung: Auf eine dürftig getrickste Außenaufnahme
eines Luxus-Kreuzfahrschiff folgt eine Kamerafahrt durch eine unerwartet
aufwändig gestaltete Schiffskulisse, die obendrein auch noch mit
reichlich Statisten bevölkert ist, daraufhin ein Blick ins Presseheft:
Mein Gott, das Ding hat ja tatsächlich 45 Millionen Dollar gekostet!
Na, wenn das so ist, dann wundern wir uns nicht mehr über die nun
folgende "Stirb Langsam"-Action und das doch überraschend
gelungene, computeranimierte Tentakel-Monster. Auch eine sehr hübsche
Taumel-Darbietung eines bereits mehr als vorverdauten Monster-Opfers
gibt es dann noch zu sehen, wobei zu befürchten ist, dass hier noch
etwas die Schere angesetzt wird.
Leider muss festgestellt werden, dass Stephen Sommers ("Das
Dschungelbuch", "Die Mumie",
"Van Helsing") zwar durchaus
über Qualitäten als Action-Regisseur verfügt, er beim Inszenieren
von Schockszenen leider weit schlechter abschneidet als ein durchschnittlicher
Roger Corman-Erfüllungsgehilfe. Ansonsten macht "Octalus"
in seiner unbekümmerten Verquickung aller möglichen Versatzstücke
viel Spaß.
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