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Darsteller:
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Ben Affleck, Uma Thurman,
Aaron Eckhart, Paul Giamatti, Michael Hall
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Michael Jennings (Ben "Daredevil"
Affleck) ist ein genialer Techniker und ein durch und durch korrupter
Mensch. Für gewaltige Summen knackt er im Auftrag seines Freundes,
des Großindustriellen Rethrick (Aaron Eckhart) elektronische Firmengeheimnisse
und entwickelt daraus illegalerweise technisch überlegene Konkurrenzprodukte.
Um absolut sicherzugehen, dass Jennings' Gehirn keine belastenden
Beweise entnommen werden können, wird nach jedem dieser Aufträge
sein Gedächtnis gelöscht.
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Michaels Leben besteht aus kleinen Highlight-Fetzen zwischen den Aufträgen.
Einfach ist das nicht und daher beschließt Michael einen letzten,
gewaltigen Auftrag auszuführen, der ihn für immer sanieren soll. Nach
erfolgreicher Beendigung versteht er jedoch die Welt nicht mehr. Statt
seines Gehaltsschecks erwartet ihn ein Briefumschlag mit 19 alltäglichen
Objekten. Auf das Geld soll er verzichtet haben. Außerdem jagen ihn die
Polizei und sein ehemaliger Freund und Arbeitgeber. Mit der Hilfe seines
Partners Shorty (Paul Giamatti) und Rachel (Uma Thurman), der Frau, mit der
er die letzten drei Jahre zusammenlebte und an die er keine Erinnerung mehr
besitzt, beginnt Michael eine Hetzjagd nach Antworten. Was hat er entdeckt,
das so wichtig sein könnte? Warum enthält der geheimnisvolle Umschlag
lauter Dinge, die er zufällig genau in den aussichtslosesten Momenten
brauchen? Und wo zum Teufel ist sein Geld?
"Paycheck" basiert auf einer weiteren Kurzgeschichte
des Autors Philip K.Dick. Der Film ist rasant inszeniert - kein
Wunder bei Regisseur John Woo ("Face
Off") - und bietet einige sehr kuriose Momente, die zum
Miträtseln einladen. Der Film ist zwar ein gewaltiges Vergnügen,
andererseits bietet die Geschichte doch sehr viele vertraute Elemente.
(Vor allem die inhaltlichen Ähnlichkeiten zu "Total Recall"
- entstanden nach einer weiteren Kurzgeschichte von Dick - stechen
manchmal doch recht ins Auge. Wobei das allerdings nicht "Paycheck"
angelastet werden kann, sondern daran liegt, dass "Total
Recall" sich von seiner eigenen Vorlage recht weit entfernte.
So gesehen ist "Paycheck" mehr im Sinne des Autors.
Mehr, wenn auch nicht ganz.) Sehr viel Hollywood spielt hier mit,
manche Momente sind zu flach, und Affleck gibt den mehr oder weniger
gewissenlosen Menschen zu Anfang des Films nicht wirklich überzeugend.
Alles in allem also ein sehr unterhaltsamer Film, der durchaus
seine Momente und sogar eine Aussage hat. Nur ganz zum Schluss
lässt der Film ein wenig nach, indem er etwas in den Kitsch abrutscht.
Wie schon im ansonsten wirklich gelungenen "Minority
Report", der ebenfalls auf einer Vorlage von Dick basiert,
ist ein Happy End ist nicht immer die beste (Auf-) Lösung eines
Films.
Samar Ertsey
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