Martina Haag schlug sich in Schweden
mehr schlecht als recht als Schauspielerin durch. Der Erfolg kam erst
als sie Kolumnen für Zeitschriften schrieb. Doch im Gegensatz zur
Britin Helen Fielding die in ähnlicher Form über die langsam in die
Jahre kommende Durchschnittsfrau “Bridget
Jones“ auf der verzweifelten Jagd nach Glück, beruflichen
Erfolg und dem Traummann erzählte, übernahm Martina Haag in der zugehörigen
Verfilmung auch gleich die Hauptrolle.
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“Salto
für Anfänger“ erzählt von der nicht mehr ganz jungen (die 40 steht
vor der Tür) Bella, die immer noch hofft einen Job als Schauspielerin
zu finden und bei ihrer besten Freundin Kajsa, deren Leben in geregelten
Bahnen verläuft, hoch verschuldet ist. Doch plötzlich bekommt Bella
eine große Rolle am Stockholmer Schauspielhaus angeboten, Ingmar
Bergmann wird inszenieren und der attraktive dänische Filmstar Micke
(gespielt vom attraktiven dänischen Filmstar Nikolaj Coster-Waldau
aus “Nachtwache“) interessiert sich auch noch für sie.
Einziger Haken: Bella hat bei ihrer Bewerbung etwas gemogelt und
behauptet sie hätte akrobatische Fähigkeiten. Doch nun wird erwartet,
dass sie mit ihrem begnadeten Körper spektakuläre Kunststücke auf
offener Bühne vorführt. Bella spielt auf Zeit und nimmt Privatstunden
in Akrobatik, kann das gut gehen?
“Salto
für Anfänger“ wirkt angenehm geerdet und sehr glaubhaft in
der Darstellung des Theater-Milieus. Die um sich von der grauen
Masse abzuheben meist in leuchtenden Farbentönen bekleidete Martina
Haag ist sehr glaubhaft, da sie im Gegensatz zu Hollywood-Heldinnen
nicht nur privates sondern auch berufliches Glück sucht. Haag weiß
ganz offensichtlich wovon sie spielt und Bella ist im wahrsten Sinne
des Wortes die Rolle ihres Lebens.
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