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Darsteller:
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Jack Black, Joan Cusack, Mike White, Sarah Silverman, Veronica
Afflerbach, Miranda Cosgrove
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der etwas überenthusiastische Gitarrist und Sänger Dewey Finn (Jack Black,
"Schwer verliebt") kurz vor dem alles entscheidenden
Musik-Wettstreit von seinen entnervten Kumpels aus seiner eigenen Rockband
geworfen wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Aus finanzieller Not
heraus gibt er sich als sein eigener bester Freund aus und nimmt einen Job
als Aushilfslehrer an einer Privatschule an. In den hochbegabten aber
größtenteils verklemmten Schülern seiner Klasse erkennt er musikalische
Wunderkinder. Er macht sich daran, aus ihnen wahre Rocker zu machen, um
sich bei dem großen Wettbewerb mit seiner ehemaligen Band zu messen. Dass
Eltern und Schulleitung davon weder etwas wissen, noch begeistert wären,
stört ihn dabei keineswegs.
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Jack Black erweist sich in diesem Film als wahres Multitalent. Den
überzeugten Rocker nimmt man ihm von der ersten Szene der - übrigens brillant
inszenierten - Eröffnungssequenz an vollkommen ab. Was auch an seiner nicht
unerheblichen musikalischen Begabung liegt. Die Stars des Films sind
natürlich die Kinder, die äußerst sorgfältig gecastet wurden und allesamt
hervorragende und begeisterte Musiker sind. Der Film lebt von seinen
unkonventionellen Charakteren und der mitreißenden, intelligenten Musik. Es
fehlt zwar nicht an überzeichneten Nebenfiguren (Joan Cusack hat trotz der
Rolle der überkandidelten Rektorin einige wirklich große Momente) und
einigen - wie sich manch einer im Publikum beschwerte - politisch korrekten
Botschaften, aber für eine Hollywood-Familienkomödie ist der Film
erfrischend ehrlich, und uns werden die schlimmsten pathetischen Wendungen
erspart. Der Film hätte mich an vielen Stellen zusülzen können. Hätte, hat
aber nicht.
"School of Rock" ist für mich eine der genialsten
generationenüberspannenden Familienkomödien der letzten Jahre. Ich lache
grundsätzlich nicht laut im Kino. Dachte ich. Aber wie es sich für eine
wahre Schulgeschichte gehört, habe ich etwas Neues gelernt. Wie übrigens
letztendlich jeder der Charaktere im Film. Seit dem "Club der Toten
Dichter" wurde kein solcher Film über das Lernen als solches mehr
gedreht. Aber diesmal ohne Tränen. Bestenfalls Lachtränen.
Samar Ertsey
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