Sylvester Stallone, Jason Statham,
Jet Li, Dolph Lundgren, Randy Couture, Steve Austin, Terry Crews,
Mickey Rourke, Bruce Willis, Eric Roberts, Arnold Schwarzenegger,
Charisma Carpenter, Gisele Itié
Um es gleich vorwegzunehmen, die ganz große Vollversammlung
der Ikonen des Actionkinos – wie das Plakat vermuten ließ - ist
“The Expendables“ nicht geworden. Eigentlich ist der
Film eher ein Buddy-Movie mit Sylvester Stallone und Jason Statham
in den Hauptrollen und ein paar bemerkenswerten Gastauftritten.
Während Jet Li, Dolph Lundgren und Mickey Rourke als lustige Sidekicks
verheizt werden, lohnt sich ein Kinobesuch schon allein wegen
des (viel zu) kurzen lange erwarteten Gipfeltreffen dreier Actiongranaten.
Wenn Sylvester Stallone und Bruce Willis in einer Kirche auf Arnold
Schwarzenegger treffen und sich gegenseitig anpflaumen, ist das
für Freund von Filmen in denen regelmäßig Hubschrauber
explodieren, mindestens so bedeutend wie das gemeinsame Kaffeetrinken
von Pacino und De Niro in “Heat“. Eine Art Story gibt
es auch, es geht um ein Team von tätowierten Macho-Söldnern, die
sich “Die Entbehrlichen“ nennen und zu einen blutigen
Einsatz in ein fiktives südamerikanisches Land aufbrechen.
Schon gleich am Anfang lässt es Stallone (der auch inszeniert) gewaltig
krachen und in einer völlig übertriebenen Szene einen Bösewicht
in die die Luft sprengen. Es bleibt abzuwarten, was davon (und
von weiteren gorigen Härteszenen) in der deutschen Fassung übrig
bleibt. “The Expendables“ dürfte Fans von Actionfilmen
aus den 80er und 90er Jahren viel Freude bereiten. Als wäre die
Zeit stehen geblieben führt ein gut aufgelegter Stallone (der
hier weniger debil als in “John
Rambo“ wirkt) sein dreckiges Dutzend mit derben Humor
ans Ziel. Doch es ist auch Zeit für ruhigere Momente. So
versucht sich Straham als Dichter und Stallone verbreitet Männerfilm-Weisheiten,
kleine Kostprobe: “Nur wer auch ohne Frauen auskommt, kommt
auch mit Frauen aus!“