Police Officer Edward Malus, der noch
unter den traumatischen Folgen eines miterlebten tödlichen Unfalls
leidet, erhält einen verzweifelten Hilferuf seiner Ex-Verlobten
Willow, die er seit Jahren nicht gesehen. Ihre gemeinsame Tochter
Rowan ist verschwunden und Edward soll so schnell wie möglich
zu ihr auf die Privatinsel Summersisle kommen.
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An diesem vor der Nordwestküste
der USA gelegenen Gebiet leben die Bewohner unter der Führung
einer Matriarchin noch wie vor 100 Jahren und produzieren Honig. Edwards
Ermittlungen vor Ort treten auf der Stelle, angeblich hat ein Mädchen
namens Rowan nie gelebt. Des Rätsels tragische Lösung findet
Edward am “Tag des Todes und der Wiedergeburt“. Doch als ein heidnisches
Ritual zelebriert wird, gibt es kaum noch eine Chance auf Rettung.
“The Wicker Man“ ist das Remake eines britischen Filmes von 1973 mit
Britt Ekland und Christopher Lee, der Kultstatus genießt, trotzdem
aber nie in Deutschland imKino lief und erst auf DVD seine Premiere
erlebte. Regisseur und Drehbuchautor Neil LaBute (“Nurse Betty“) hat
die Geschichte nicht nur amerikanisiert sondern auch noch eine entscheidende
Veränderung vorgenommen. Während die abgelegene schottische
Insel 1973 von autoritären Patriarchen beherrscht wurde, ist
Summersisle in der aktuellen Version ein Art Bienenstaat mit Königin
und männlichen Drohnen-Sklaven. Das Resultat ist trotz des mitproduzierenden
Hauptdarstellers Nicolas Cage eher ein B-Picture als Mainstream. “Wicker
Man“ erinnert anfangs optisch und thematisch noch etwas an “The
Village“ von M. Night Shyamalan.
Doch der gut besetzte und ausgestattete
Film verlagert sich im Verlaufe seiner durchaus spannenden Handlung
immer stärker in Richtung Mystery und endet mit einer wirklich
starken Schlusspointe.
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