1954 ereignet
sich in einem kleinen amerikanischen Küstenort ein Mordfall.
Hauptverdächtiger ist ein japanischer Einwanderer. Ein Reporter
(Ethan Hawke) soll eigentlich über die Gerichtsverhandlung berichten,
doch er wird dabei immer wieder mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Er war einst als kleiner Junge in die heutige Frau des Angeklagten
verliebt und musste erleben, wie nach dem Angriff auf Pearl Harbor
alle Japaner und Amerikaner japanischer Abstammung deportiert wurden...
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An
einem ähnlichen Thema hatte sich bereits 1990 Alan Parker ("Die
Asche meiner Mutter") mit "Komm und sieh das Paradies"
versucht und war ebenfalls nicht sonderlich erfolgreich. Im Gegensatz
zu Parkers gradliniger und manchmal etwas zu berechnend tränendrüsiger
Erzählweise, will uns Regisseur Scott Hicks jedoch auch noch mit
atmosphärischen Bildern und einer kunstvoll verschachtelten Erzählweise
beglücken.
In Hicks "Shine" funktionierte dies dank starker (und
auch noch wahrer) Story sowie guter Darsteller ja auch ganz hervorragend.
Diesmal jedoch will der ganze kunsthandwerkliche Budenzauber, trotz
einer ebenfalls gut gewählten Besetzung, nicht so recht zünden.
Schon recht bald ist es zwischen den ganzen kunstvoll arrangierten
Rückblenden anscheinend gar nicht mehr so wichtig, worum es in der
Gerichtsverhandlung eigentlich geht und wer denn nun der Mörder
ist.
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