Der neuste
Film von Roland Emmerich trägt zwar einen Titel, der viele hiesige
potentielle Kinobesucher abschreckt, aber bereits in "Independence
Day" hat er den US-Präsidenten ultrapatriotische Töne spucken
lassen, die nur sehr schwerlich als Satire zu deuten waren. Trotzdem
hat der Film auch hier über 9 Millionen Besucher in die Kinos gelockt
und auch "Godzilla",
Emmerichs angeblicher "Flopp", erreichte hierzulande noch
3 Millionen Menschen.
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Aber
erst jetzt hat es "unser Mann in Hollywood" endgültig
geschafft. Sein "Patriot" wird diesen Sommer wohl nicht
ganz so erfolgreich sein wie Wolfgang Petersens "Der
Sturm", aber Emmerich konnte diesmal mit Mel Gibson endlich
auch einen richtigen Superstar zu einsetzen und konnte außerdem
mit John Williams zum ersten Mal auch noch einen wirklich guten
Komponisten für seinen Soundtrack gewinnen.
Der Hauskomponist von Spielberg und Lucas legt dann auch mit einem
wirklich gelungenen Hauptthema so richtig los: Sanft erklingt die
Violine von Mark O´Connor, später gesellen sich Pfeifen dazu und
sechs Minuten lang entfaltet sich ein Musikstück das so richtig
ins Ohr geht. Wie leider so oft bei Filmmusik üblich erreicht der
restliche Soundtrack nie mehr die Wucht dieser Eröffnung.
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