Bei "Trikont"
ist bereits eine sehr interessante Zusammenstellung unter dem Titel
"Finnischer Tango" erschienen.
Doch damit ist das Thema noch lange nicht erschöpft. Auf einer zweiten
CD geben in bewährter mitreißender Traurigkeit und teilweise auch
noch in einer drolligen Version der deutschen Sprache der finnische
Bürgerschreck M. A. Numminen und seine Mitstreiter, darunter die Tangoprinzessin
Sanna Pietiäinen, Geschichten über die Eroberung einer geschiedenen
Frau oder den brutalen "Tango Django" zum Besten.
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Die
meisten dieser Aufnahmen stammen von zwei Liveauftritten, die 2002
in Göteborg und Helsinki mitgeschnitten wurden. Dadurch entsteht
ein lebendiger Eindruck der finnischen Version des Tangos. Im wie
immer bei "Trikont" sehr informativen Booklet kommentiert
Numminen die einzelnen Musikstücke sehr launig und gibt auch noch
eine etwas zweifelhafte Geschichte des finnischen Tangos ("Der
Tango kam am 2. November 1913 um 14 Uhr nach Finnland. Da führte
der Balletttänzer Toivo Niskanen ihn als Solotanz vor") zum
Besten, die mit Vorsicht und großem Vergnügen zu genießen ist.
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