Die Sonne geht auf


 
Interpret/Komponist: Udo Jürgens
Titel: Ich war noch niemals in New York - Die Originalversion des Erfolgsmusicals in Hamburg
Tracks: 25
Spieldauer: 78:15 min
Label: Ariola (Sony BMG)
Website: www.stage-entertainment.de        


Nachdem das ABBA-Musical “Mamma Mia!“ sehr erfolgreich im Hamburger Operettenhaus mitten auf der Reeperbahn lief, war es nicht allzu abwegig danach etwas Ähnliches mit den Songs von Udo Jürgens zu versuchen, denn dessen Fundus an unvergesslichen Hits reicht fast an die Bestände des Schweden-Quartetts heran. Recht erfreulich fand ich, dass ausgerechnet, der wirklich schöne Song “Ich war noch niemals in New York“, der mich nach dem er auf einer Ski-Reise jeden Abend hören musste/durfte dazu brachte meine einzige Udo-Jürgens-CD zu erwerben, dem Musical seinen Namen gab.
 
    
 

Die zugehörige Story schrieb (nach einer Idee von Hera Lind) Gabriel Barylli (“Butterbrot“). Seine Geschichte ist hart dran an der Musical-Zielgruppe und bedient sowohl Senioren als auch Yuppies, Freaks und Schwule. Stein des Anstoßes sind zwei Rentner, die heimlich ihrem nicht allzu trauten Heim entfliehen und – da sie noch niemals in New York waren – eine Kreuzfahrt buchen. Die entsetzten Kinder des Senioren-Duos, der geschiedene nicht allzu ehrgeizige Modefotograf Axel und die Karriere-Journalistin Maria, nehmen die Verfolgung auf und verlieben sich langsam aber sicher.

Zugegeben, sonderlich originell ist das vielleicht nicht, aber umständlicher konstruiert als diese Drei-Väter-Chose bei “Mamma Mia!“ auch nicht. Die Dialoge sind – wenn mal gerade nicht gesungen wird – sogar charmant und pointiert. Die Udo-Jürgens-Songs wurden textlich gelegentlich etwas umgebastelt halbwegs sinnvoll rund um die Handlung drapiert. “Aber bitte mit Sahne“, “Ein ehrenwertes Haus“, “Merci Cherie“, “Siebzehn Jahr, blondes Haar“ aber auch “Vielen Dank für die Blumen“ oder “Buenos Dias Argentina“ alle Hits finden ihren Platz und es dürfte schwer werden noch ein Musical mit weiteren Songs von Jürgens auszustatten. Die Krönung ist jedoch die Bühnentechnik, die bereits im ersten Akt eine prunkvolle Schiffskabine präsentiert, an die sich bei Bedarf ein komplettes Schiffstreppenhaus und ein riesiges Außendeck anschließt. Nach der Pause rollen dann im Verlauf der weiteren Handlung nicht enden wollende gewaltige Decksaufbauten am staunenden Auge des Betrachters vorbei, der sich nun wirklich ganz sicher ist, dass “immer, immer wieder die Sonne aufgeht.“

Diese CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

"Ich war noch niemals in New York" bei ebay kaufen, hier anklicken

zurück Musik Total zurück    top   

 
 
Comic Total      
         
             
         
Film Total      
         
             
         
DVD Total      
         
             
         
Musik Total    
         
           
       
Buch Total  
         
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
                   
             
               
  links            impressum            luenstedt@highlightzone.de