Ihre ersten
Erfolge als Sängerin hatte die 1967 in Teheran geborene Jasmin Tabatabai
in Bands mit seltsamen Namen wie "Eskimo´s Ecstasy" und
"Even Cowgirls get the Blues". Einem breiten Publikum wurde
sie durch Katja von Garniers Film "Bandits"
bekannt. Der zugehörige Soundtrack, für den Jasmin zehn der
zwölf Titel komponierte, war mit einer halben Millionen verkauften
Exemplaren noch erfolgreicher als der Film.
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Danach
wurde es leider etwas ruhiger. In Helmut Dietls grottigen "Late
Show" durfte Harald Schmidt Jasmins Fuß ablecken. In der Tucholsky-Verunglimpfung
"Gripsholm" war sie der einzige Lichtblick und sang immerhin
vier Lieder, die Hauptrolle spielte jedoch ganz eindeutig Heike
Makatsch. Auch in der insgesamt recht gelungenen Verfilmung von
Ildikó von Kürthys "Mondscheintarif"
wurde Jasmin nur als die beste Freundin der Heldin besetzt.
Doch bei einem im eigenen Studio selbstproduzierten Solo Albums
steht sie jetzt naturgemäß ganz im Mittelpunkt. Auch hier gibt es
Verbindungen zum Kinofilm. Gleich der erste Titel der CD "Back
into Space" bietet eine hübsche Anspielung auf die "Rocky
Horror Picture Show". Wem die Songs aus "Bandits"
gefallen haben, der wird auch ansonsten bestens bedient. Zum Titelstück
"After you killed me" gibt es zusätzlich noch eine Maxi
mit "Alleinunterhalter-Version" und einem wirklich hörenswerten
TROST-Remix.
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