Was Robbie
Williams bei "Swing when you
are winning" recht ist, kann auch Rod
Stewart nicht schaden. Ein Jahr nach dem Ex-Boygroupler
versucht sich jetzt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die schottische
Reibeisenstimme an der Interpretation von vierzehn amerikanischen
Evergreens.
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Dabei
geht es sehr viel wenig pathetisch als bei Robbie zu. Auch prominent
besetzte Duette sind nicht zu erwarten. Bei recht sparsamer musikalischer
Begleitung mit wenig mehr als Klavier, macht er aus teilweise schon
etwas angestaubten Standards wie dem spätestens seit "Harry
und Sally" bekannten "It Had To Be You" oder Gershwins
"They Can't Take That Away From Me" typische Rod Steward-Nummern.
Dies verwundert nicht wirklich, denn eigentlich sind es auf Rods
Alben immer die Balladen, die wirklich im Ohr hängen bleiben. Dabei
muss es nicht immer ultrakitschig zugehen, wie bei "Sailing",
man denke nur an "You´re in my Heart" oder "I don´t
want to talk about it". Insgesamt ist dies Album, das vier
Fortsetzungen nach sich zog, also eher eine leichte Übung für Rod,
der sogar Tom Waits-Titel wie "Downtown Train" in unpeinliche
Schmusestücke verwandeln kann.
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