Drei Jugendliche
besuchen in einer abgelegenen Ecke Australiens den Wolf-Creek-Nationalpark,
der aus einem riesigen Meteoritenkrater besteht. Als ihr Auto nicht
mehr funktioniert, bietet ein kerniger Trucker seine Hilfe an und
alles sehr, sehr schlimm. Greg McLean, der “Wolf
Creek“ schrieb und inszenierte, orientiert sich optisch
am skandinavischen Dogma-Kino, drehte seinen Film in rohen Videobildern
und präsentiert als Schurken eine äußerst düstere
Variante von “Crocodile
Dundee“.
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Die
am Ende äußerst drastische Horror-Mär wirkt nachvollziehbar
bedrohlich und dadurch noch sehr, sehr lange nach. Das liegt ganz
sicher auch an dem im Kino kaum auffallenden Soundtrack von Francois
Tétaz (“The Hard
Word“), der auch als Produzent für australische Independent-Bands
tätig ist. Neben einem Streichquartett setzte Tétaz
für seinen eher minimalistischen Klangteppich u. a. Tonaufnahmen
ein, die in der Nähe von Telefonleitungen in der australischen
Wildnis entstanden.
Die oft mehr an Soundcollagen
als an symphonischen Horror-Soundtrack erinnernden Klänge sind
auch ohne die zugehörigen Filmbilder (die Tétaz beim
Komponieren ganz schön zusetzten) ein höchst interessantes
Ohrenfutter.
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